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Yeshe Udo Regel

Yeshe Udo Regel begegnete bereits 1977, im Alter von 20 Jahren, den Lamas der tibetischen Karma-Kagyü-Tradtion. Daraufhin organisierte er zwei Jahre lang ein kleines Stadtzentrum in Berlin. 1980 wurde er von S.H., dem 16. Karmapa in Woodstock, N.Y., zum Mönch geweiht. Hier bekam er den Ordinationsnamen "Yesche Tharchin". Diese Ordination hielt er bis 1997 aufrecht und war an der Gründung des Kamalashila Instituts in der Eifel und des Retreat-Zentrums in Windeck-Halscheid maßgeblich beteiligt. Er absolvierte eine Drei-Jahres-Klausur unter der Leitung von Lama Gendün Rinpoche. Mit seinem Lehrer Khenchen Thrangu Rinpoche ist Yesche jetzt seit 30 Jahren verbunden.

Durch seine über 20-jährige Mitarbeit in buddhistischen Zentren in Deutschland begegnete Yesche vielen buddhistischen Lehrern und erlebte ihr Zusammentreffen mit Menschen aus dem Westen. Dabei konnte er viel Erfahrung darüber gewinnen, welche Chancen und Risiken mit der Übertragung des Buddhismus in einen neuen Kulturraum und unsere säkulare Zeit verbunden sind.

Die Teilnahme an einer Konferenz für westliche buddhistische Lehrer mit dem Dalai Lama in Dharamsala, Indien, im Jahr 1994, öffnete seinen Blick für viele aktuelle Fragen zur Ost-West-Begegnung. Seit 1996 ist er auch Mitglied des Intersein-Ordens von Thich Nhat Hanh.

Seit dem Abschluss der Drei-Jahres-Klausur im Jahr 1990 unterrichtet Yesche selbst buddhistische Lehrthemen und Meditationen, zuerst noch als ordinierter Lama und jetzt als freiberuflicher Meditationslehrer. Er hat sich auf die Vermittlung von Meditationen zur Entwicklung von Geistesruhe und Mitgefühl, und hier vor allem auf Tonglen (Geben und Nehmen) spezialisiert. Er bereist den ganzen deutschen Sprachraum und hielt bereits hunderte Seminare und Vorträge. Er ist auch für weitere Einladungen offen.

Yesche lebt mit seiner Partnerin Angelika Wild-Regel, die Schülerin von Ayya Khema war und Kurse für Stressbewältigung durch Achtsamkeit (MBSR) nach Jon Kabat-Zinn gibt, in Langenfeld/Eifel, in der Nähe des neuen Kamalashila Institutes. Er ist Redaktionsmitglied des "Dharma-Nektar" und schreibt auch in anderen buddhistischen Zeitschriften.

2005 eröffneten Yesche und Angelika in Bonn-Poppelsdorf die "Praxis für Achtsamkeit, Entspannung, Meditation und Stressbewältigung" und das buddhistische "Paramita-Projekt", in dem sie regelmäßig Kurse anbieten.

Eine literarisch abgefasste Beschreibung des Werdegangs von Yesche U.Regel findet sich in dem bei O.W. Barth erschienen Buch von Dagmar Doko Waskönig: "Mein Weg zum Buddhismus". Eine Version dieses Dokumentes findet sich auch auf www.yesche.de unter dem Titel "Im Zeichen der blaugelben Traumfahne".