Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. PDFDruckenE-Mail

Tibetischer Buddhismus - Entstehung und Entwicklung

Vom 8. bis zum 11. Jahrhundert breitete sich der Buddhismus in Indien immer mehr aus und wurde von einem buddhistischen Gelehrten an den nächsten weitergegeben. Der Buddhismus verbreitete sich auch in anderen Ländern, soar bis nach Griechenland und Japan. Die Geschichte der religiösen Entwicklung jedes dieser Länder ist sehr komplex, aber in keinem wurde die Lehre des Buddha so vollständig überliefert wie in Tibet. Man findet hier Elemente der Theravada Schule, des Zen, der Reinen Land Schule, usw.

In den verschiedenen Regionen Tibets entwickelte sich eine gesunde Vielfalt von Traditionen, die sich im Laufe der Jahrhunderte immer wieder gegenseitig austauschten und befruchteten, sich aber nie vermischten. Die vier Hauptschulen des tibetischen Buddhismus sind: 1. Nyingma, 2. Kagyü, 3. Sakya und 4. Gelug. Die verschiedenen Traditionen ergänzen sich gegenseitig und entsprechen der Vielfalt der Bedürfnisse und Fähigkeiten der Menschen.

Unser Zentrum, das "Theksum Tashi Chöling", gehört zur Karma-Kagyü-Tradition, dessen Oberhaupt der 17. Karmapa Ogyen Trinley Dorje, ist.